Sonnenkollektoren, auch Photovoltaik (PV)-Module genannt, sind innovative Geräte, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln und so eine saubere, erneuerbare Alternative zu fossilen Brennstoffen bieten. Diese Module bestehen aus miteinander verbundenen Solarzellen – typischerweise aus Silizium, einem Halbleitermaterial – und nutzen den photovoltaischen Effekt, ein Phänomen, bei dem die Photonen des Sonnenlichts Elektronen aus den Atomen herausschlagen und so einen elektrischen Strom erzeugen.
Die Kernstruktur eines Solarmoduls besteht aus mehreren miteinander verkabelten PV-Zellen, die von einer schützenden Glasschicht umgeben und von einem robusten Rahmen gestützt sind, um Außenbedingungen wie Wind, Regen und Temperaturschwankungen standzuhalten. Moderne Paneele gibt es in zwei Haupttypen: monokristallin und polykristallin. Monokristalline Panels aus einem einzigen Siliziumkristall zeichnen sich durch einen höheren Wirkungsgrad (15–22 %) und ein elegantes schwarzes Erscheinungsbild aus, ideal für Bereiche mit begrenztem Platzangebot. Polykristalline Panels, die aus mehreren Siliziumfragmenten hergestellt werden, sind kostengünstiger und haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad (13–16 %).