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Was ist ein automatischer Transferschalter?

Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 30.09.2025 Herkunft: Website

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Was ist ein automatischer Transferschalter?

Ein automatischer Transferschalter (ATS) ist ein Gerät, das eine Stromversorgung automatisch von seiner Primärquelle auf eine Backup-Quelle umschaltet, wenn es einen Fehler oder Ausfall in der Primärquelle erkennt. Nach dem Ausfall ruft das ATS automatisch die Backup-Quelle auf, um Unterbrechungen der Stromversorgung zu minimieren.


Was ist der Zweck eines automatischen Transferschalters?

Der Hauptzweck eines ATS als kritische Komponente eines funktionierenden Stromversorgungssystems besteht darin, die elektrischen Geräte in einer Anlage an die Notstromversorgung anzuschließen, falls die primäre Stromquelle der Anlage ausfällt oder ausfällt. Durch die Implementierung eines ATS in das Stromversorgungssystem wird sichergestellt, dass alle Maschinen, die eine kontinuierliche oder nahezu kontinuierliche Betriebszeit benötigen, auch bei einem Stromausfall oder -ausfall weiterbetrieben werden.

Ein ATS wird häufig überall dort eingesetzt, wo Maschinenstillstände katastrophale Auswirkungen auf die Produktivität des Unternehmens, die Leistungserbringung oder sogar auf Menschenleben haben können. Krankenhäuser, Rechenzentren und Fabriken gehören zu den vielen Einrichtungen, die von der Implementierung eines ATS profitieren können, da es minimale Unterbrechungen oder Ausfallzeiten bei der Stromverfügbarkeit gewährleistet.

Funktionen eines ATS

Die Erkennung von Stromausfällen gehört zu den wichtigsten Funktionen eines ATS. Dies geschieht durch die kontinuierliche Überwachung der Spannung und Frequenz der primären Stromquelle. Wenn diese Parameter außerhalb des zulässigen Bereichs liegen, leitet das ATS die Lastumschaltung und die Umschaltung auf die sekundäre Stromquelle ein.

Da das ATS sowohl an die Primär- als auch an die Notstromquelle angeschlossen ist, dient es als Vermittler zwischen Geräten und Stromversorgungen und fungiert als elektrisches Relais. Es ist darauf ausgelegt, kontinuierlich Strom zu transportieren und hält alle elektrischen Verbraucher mit einer der Stromquellen (primär oder sekundär) verbunden. Um Ausfallzeiten zu vermeiden, bleibt das ATS auch bei Kurzschlüssen oder Fehlerströmen mit den Stromverteilungskreisen verbunden.

Ein ATS kann auch als redundante Rack-Stromversorgung für Geräte fungieren, die mit nur einem Kabel an eine Stromquelle angeschlossen sind. Schließlich soll das ATS sowohl erkennen, wann die primäre Quelle wiederhergestellt ist, als auch die Last nach der Wiederherstellung wieder auf diese (von der sekundären Quelle) übertragen.

Wie funktioniert ein ATS?

Standardmäßig ist das ATS an die primäre Stromquelle angeschlossen. Wenn in diesem System ein Fehler auftritt, ruft das ATS eine Standby-Stromquelle auf, beispielsweise eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Ein ATS kann auch langfristigere Notstromsysteme wie lokale Dieselgeneratoren in Betrieb nehmen, um elektrische Geräte zu betreiben, bis der Netzstrom von der Primärquelle vollständig wiederhergestellt ist.

Der typische Lastschaltvorgang umfasst die folgenden Schritte:

  • Die primäre Stromquelle fällt aus.

  • Das ATS prüft, ob der Strom von der Sekundärquelle stabil ist und innerhalb akzeptabler Spannungs- und Frequenztoleranzwerte liegt.

  • Das ATS schaltet den Lastkreis automatisch und nahezu augenblicklich auf die Sekundärquelle um.

  • Wenn die primäre Quelle wiederhergestellt ist, gibt das ATS die Last von der sekundären Quelle an die primäre Quelle zurück.

Je nach Design kann ein ATS die Verbindung zwischen primären und sekundären Stromquellen auf drei Arten umschalten oder umstellen:

  • Geschlossener Übergang.  Bei dieser sogenannten „Make-before-break“-Übertragung verbindet das ATS Geräte mit der Sekundärstromversorgung, bevor es die Verbindung zur Primärquelle trennt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Maschinen unterbrechungsfrei arbeiten und Ausfallzeiten vermieden werden.

  • Offener Übergang.  Dies wird als „Break-before-make“-Übertragung bezeichnet und geschieht, wenn das ATS zunächst die Verbindung des Geräts zur Primärquelle unterbricht und es erst dann mit der Backup-Quelle verbindet.

  • Verzögerter Übergang.  Bei dieser Methode unterbricht das ATS die Verbindung zur Primärquelle, bevor es eine Verbindung zur Backup-Quelle herstellt, indem es eine Verzögerung zwischen den Verbindungen hinzufügt, normalerweise um zu ermöglichen, dass Restspannungen der induktiven Last vor dem Übergang abgebaut werden.

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